Wir tun viel, damit alles so bleibt, wie es ist.

Seit 1990 arbeiten wir mit intensiv und mit viel Liebe daran, die Bäume und Pflanzen auf dem Friedhof zu pflegen und zu schützen, die denkmalgeschützten Bauwerke zu sanieren und die gewachsene Friedhofslandschaft instand zu halten. 

 

Vor allem dem großen Engagement des Friedhofsverwalters Burkhard Viertel ist es zu verdanken, dass der Planitzer Friedhof nicht nur als lebendige Begräbnisstätte, sondern auch als zeitgeschichtlicher Erinnerungsort und überhaupt als Anlaufstelle für die Themen Leben – Abschied nehmen – Sterben von jedem Menschen genutzt werden kann. 

 

Ab 1993 erneuerten wir nach und nach die Friedhofsmauer.

 

1998 konnten wir nach Abriss der alten Leichenhalle die neue Abschiedshalle fertigstellen. Hier können sich auch heute noch Angehörige vor der Trauerfeier in Stille von ihrem Verstorbenen verabschieden.

 

1999 machten umfangreiche Sanierungsarbeiten die alte Friedhofskapelle zu unserer Redehalle, die wir heute noch benutzen.

 

2000 fand die Wiederherstellung der Kriegsgräberanlage statt.

 

2001 konnten wir die denkmalgeschützte Treppenanlage sanieren, über die Besucher seitdem sicheren Schrittes auf den oberen Friedhofsteil gelangen.

 

2002 haben wir mehrere denkmalgesützte Erbbegräbnisse nebst Mauer und Einfriedung originalgetreu wieder hergestellt.

 

2003 begannen die Arbeiten zur Wiederherstellung des Urnenhains.

 

2009 feierten wir die Einweihung des neuen Mehrzweckgebäudes "Haus Lukanien", das 2010 mit einem Preis des Architekturforums Zwickau geehrt. 

 

Für die nächsten Jahre planen wir:

 

  • die Errichtung einer Grabanlage für Schmetterlingskinder
    (Früh- und Fehlgeburten)
  • die Sanierung aller Treppenanlagen
  • die Erneuerung verschiedener Wege auf dem Friedhof
  • die Instandsetzung der Friedhofstore
  • die Errichtung eines Schöpfungsweges, der bereits auf der Landesgartenschau in Reichenbach zu sehen war

 

Fotos: © Friedhof Planitz